Winterwanderung 2013

Turbulentes Treiben und viele Feuerwehrautos auf dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus in der Sepp-Herberger-Straße: Gut 250 Jungfeuerwehrleute hatten sich an diesem Samstag zu ihrer schon traditionellen Winterwanderung getroffen. Diese ist schon eine feste Einrichtung und immer wieder versammeln sich aus dem Löschbezirk 4 viele Wehren, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Vormittags gegen neun Uhr startete die Gruppe nach einem ausgiebigen Frühstück und Spielen ihre Tour. Die kleinste Gruppe, die unterwegs war, bestand aus sieben Personen, die größte aus siebzehn. Pro Jugendgruppe liefen zwei bis drei Betreuer mit.

Bürgermeister kürt Sieger

Damit es den jungen Wehrmännern und -frauen auf dem Weg nicht zu kalt wurde, hatten die Betreuer eine Teestation eingerichtet. Auch wenn an diesem Tag keine klirrende Kälte herrschte, war dies doch eine sehr willkommene Abwechslung auf halber Strecke. Die Betreuer hatten ferner dafür gesorgt, dass während der rund zweistündigen Tour auch sonst keine Langeweile aufkam. Es galt im Rahmen einer Rallye einige Fragen zu beantworten, die später ausgewertet wurden. Die Sieger, die auf den Plätzen eins bis drei landeten, durften sogar einen Pokal mit nach Hause nehmen. Für die Gewinner der Plätze eins bis sieben gab es Gutscheine für die Hallenbadbenutzung. Die Siegerehrung nahm Bürgermeister Philipp Bohrer vor.
Die Winterwanderung wurde ebenso von Werner Trares, dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor, unterstützt sowie von Tobias Helwerth, Roland Hartnagel, Christoph Röll und Wilhelm Krüger. Jugendfeuerwehrwart Christian Heß freute sich über die gute Beteiligung und dass von den 20 angeschlossenen Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Löschbezirk in diesem Jahr wieder 18 zugesagt hatten.

Runder Geburtstag in 2013

Die ausrichtenden Wehren in Einhausen und Riedrode nahmen aus organisatorischen Gründen selbst nicht an der Rallye teil. Mit der Organisation hatten sie entsprechend viel zu tun. Die vorderen Plätze bei der Rallye gingen an die Jugendfeuerwehr Hambach (1), an die Wehr in Lorsch (2) und Hofheim, die den dritten Platz belegten. Keine Rallye ohne den gemeinsamen Abschluss: So war es auch am Ende der diesjährigen Winterwanderung. Der Ausklang fand im Gerätehaus der Feuerwehr in Einhausen statt, wo viele fleißige Helfer für ein reichliches Mittagessen gesorgt hatten.
Die Feuerwehr in Einhausen sowie ihre Kollegen in Riedrode blicken beide in diesem Jahr auf eine runde Zahl in ihrer Geschichte. In Einhausen sind es 40 Jahre und in Riedrode 20. Aus diesem Grund gab es aus den Händen von Willi Koob jeweils eine Urkunde, die nun sicher einen guten Platz in den jeweiligen Räumlichkeiten einnimmt. Heß freut sich immer wieder über die gute Kooperation der Einhäuser und Riedroder Wehren. Das sehe man auch anhand solcher Veranstaltungen, die man gemeinsam organisiere und die immer bestens bei den Jugendlichen ankommen.
Die Einhäuser Feuerwehr steht mit ihrer Jugendabteilung und deren 15 Jugendlichen, die regelmäßig an den Übungen teilnehmen und zur Gruppenstunde kommen, ganz gut da. Heß weiß, dass das im Kreis nicht immer so aussieht. Speziell G8 und die geänderten Schulzeiten machen es den Feuerwehren nicht leicht, neuen Nachwuchs anzuwerben. Bis jetzt habe man in Einhausen Glück gehabt, doch in einer Feuerwehr sind nie zu viele Menschen aktiv. Deshalb ist man auch in Einhausen immer an Nachwuchskräfte interessiert.
Wer sich für einen Schnuppertermin interessiert, sollte sich dienstags ab 18 Uhr zur Gruppenstunde im Feuerwehrgerätehaus einfinden.

Text: Bergsträßer Anzeiger

 

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