Warten auf die neue Unterkunft

img_2242Wehrführer Thorsten Schröder hat viele Zahlen mitgebracht: Insgesamt 38 Mal musste die Freiwillige Feuerwehr Hüttenfeld 2013 ausrücken, darunter waren 24 Hilfseinsätze. 1180 Stunden ihrer Freizeit opferten die Brandschützer für 46 Übungen. Und beim Hochwasser im Mai gehörten die 34 Mitglieder der Einsatzabteilung zu den 500 Helfern, die in der gesamten Region rund 80 000 Sandsäcke füllten.

Nicht nur Bürgermeister Gottfried Störmer und Erster Stadtrat Jens Klingler staunten bei der Jahreshauptversammlung über den akribischen Bericht des Wehrführers über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Gefreut haben dürfte die beiden Gemeindevertreter, dass Schröder den Fahrzeugstand als zufriedenstellend bezeichnete – nicht zuletzt, weil erst vor kurzem durch die gemeinsame Anstrengung von Stadt und Feuerwehr ein neues Fahrzeug angeschafft werden konnte.

Als wichtig bezeichnete Schröder den geplanten Um- und Anbau des Feuerwehrhauses. Leider seien die Planungen immer noch nicht endgültigen abgeschlossen, die Vorbereitungen vor Ort liefen aber. Mit dem Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Stadtspitze und dem Dank an alle Helfer schloss Schröder seine Ausführungen.

Jugend gut aufgestellt
Jugendwartin Denise Angotti berichtete anschließend von der Jugendfeuerwehr. Immerhin 23 Mitglieder gilt es zu betreuen. Vielfältig waren die Aktivitäten, darunter die Weihnachtsbaumsammelaktion und die erfolgreiche Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrtag. Weihnachtsfeier und Kreiszeltlager rundeten die Aktivitäten ab. Ausführlich berichtete auch Patrick Samol von den Aktivitäten der Kinderfeuerwehr. Hier stand die spielerische Einführung in das Feuerwehrwissen im Vordergrund.

Stadtbrandinspektor Klaus Reiber berichtete über die Aktivitäten der Gesamtfeuerwehr Lampertheim mit seinen Stadtteilen. Insgesamt 158 Aktive sorgen für die Sicherheit. “Wir haben mit steigendem Gefahrenpotenzial zu rechnen, bedingt durch die Industrie und ihren Gefahrenstoffen aber auch durch die demografische Entwicklung”, so seine Überzeugung. Eine gute Ausbildung sei der Schlüssel zur Sicherheit, warb er für Übungen und Seminare. Hüttenfeld bescheinigte Reiber, planerisch im Feuerwehrsoll zu sein.

Bürgermeister Gottfried Störmer nahm anschließend die Beförderungen zahlreicher Wehrmänner vor . Er freue sich, zum ersten Mal dabei zu sein und betonte, durch seine Berufspraxis die Wertigkeit der Feuerwehr gut einschätzen zu können. Den Hüttenfeldern versprach er, auch in Zukunft die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Da noch keine Genehmigung für den Um- und Neubau des Feuerwehrhauses vorliege, rechnet Störmer erst Anfang Mai mit dem Beginn der Arbeiten.

Beförderungen: Löschmeister: Alexander Dieckmann, Erik Händler, Jens Kilian.

Hauptfeuerwehrmann: Patrick Samol, Florian Martin, Lars Kraus.

Feuerwehrmann: Nico Lippold, Zivile Fleig.

Oberfeuerwehrmann: Christian Hertting.

Feuerwehrmannanwärter: Daniel Keilmann, Nils Fleig

Bei der Wahl wurde Wehrführer Thorsten Schröder und sein Stellvertreter Sven Gleißner wiedergewählt. Bei der darauffolgenden Diskussion wurde immer wieder eine Mitsprache bei der Planung des Feuerwehrhauses gefordert. Bürgermeister Störmer versprach, sich dafür beim Architekten einzusetzen.

Den Vorschlag, zur Erhöhung des Übungsgrades die Hüttenfelder Einsatzkräfte auch bei regionalen Einsätzen zu alarmieren, lehnte der Stadtbrandinspektor ab. Dies sei praxisfern und könne dazu führen, dass bei “kleinen Ursachen” sogar zu viel Personal involviert wäre.

Quelle: Südhessen Morgen, Samstag, 29.03.2014

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