Winderwanderung der Jugendfeuerwehren in Hofheim

17 Jugendfeuerwehren entsenden Mannschaften nach Hofheim

Pünktlich um 9 Uhr hat der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim/Bürstadt unter der Stabführung von Steffi Bär am Samstagvormittag rund 250 Feuerwehrkameraden aus dem Löschbezirk IV in der ausgeräumten Fahrzeughalle im Feuerwehrgerätehaus mit flotter Musik empfangen. Die alljährlich stattfindende Winterwanderung der hiesigen Jugendfeuerwehren richtete diesmal die Hofheimer Freiwillige Feuerwehr anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihrer Nachwuchsabteilung aus.

Die Abordnungen aus 17 Jugendwehren mit den Betreuern begrüßten Bezirksjugendfeuerwehrwart Willi Koob sowie der stellvertretende Lampertheimer Stadtbrandinspektor Rainer Jakob. Auch der Hofheimer Wehrführer Dirk Wagner hieß alle Anwesenden willkommen. Danach schickte das Organisationsteam unter der Regie von FFW-Jugendwart Marcel Minolfo und weiteren FFW-Einsatzkräften die Teilnehmergruppen auf den rund vier Kilometer langen Rundweg. Jede Jugendwehr startete mit einer fünfköpfigen Mannschaft, die unterwegs verschiedene Aufgaben zu bewältigen hatte. Mit einem speziellen Punktesystem wurden die Teams an fünf extra aufgebauten Stationen rund um Hofheim bewertet und somit der Tagessieger ermittelt.

Etwa die Hälfte der Teams begann im Abstand einiger Minuten nacheinander die Wanderung Richtung Westen zunächst zum Sportpark, in der dortigen „Timorena“ war Torwandschießen angesagt. Weiter führte der Weg zur Grillhütte, hier galt es, möglichst schnell Golfbälle durch einen Feuerwehrschlauch durchzudrücken. Über den Feldweg Richtung Rosengarten bis zum Querweg nach Osten marschierten die Kameraden entlang der Gemarkung Spielberg im Süden von Hofheim, in der Nähe des Modellflugplatzes war der nächste Halt bei einer landwirtschaftlichen Halle vorbereitet. Die Aufgabe lautete: Mit Zeiterfassung einen Feuerwehrsaugschlauch zu einem Ring kuppeln. Weiter führte die Strecke nun wieder Richtung Ort, an der Mühlgrabenbrücke beim „Gelben Haus“ befand sich Station Nummer vier. Hier war schnelle Auffassungsgabe gefragt, denn es sollten aus mehreren Steckhölzern mit unterschiedlich gefrästen Nuten sogenannte Holzknoten zusammengefügt werden.

Der letzte Stopp auf dem Rundkurs fand auf dem Anwesen Engelbert Litters an der verlängerten Beinstraße statt, Punkte gab es hier beim Shuffleboard-Spiel zu ergattern. Die anderen Gruppen begannen ihren Marsch in Richtung Osten am Mühlgraben entlang, so dass sich die Mannschaften an den Stationen gegenseitig nicht behinderten. An der Wanderstrecke hatten die Ausrichter noch zusätzlich verschiedene Schilder platziert, deren Hinweise später auf einem Fragebogen benannt werden mussten: Zum Beispiel, welche Tiere ihren Lebensraum am Bachlauf des Mühlgrabens und der Rinne haben oder wo sich im Erdboden Gasleitungen befinden. Auch Fragen zu feuerwehrtechnischen Themen wurden gestellt und so die Nachwuchskräfte im Alter von zehn bis 17 Jahren auf ihren Kenntnisstand geprüft. Zum Mittagessen trafen alle Teilnehmer wieder im Feuerwehrgerätehaus ein, dort hatte das Feldküchen-Team mit Raimund Lösch, Werner Seip und Steffi Bär schon die Würstchen warm gemacht, dazu gab es Kartoffelsalat und Getränke zur Stärkung.

Dass die Jugendarbeit allgemein einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben darstellt und im Besonderen bei den Feuerwehren zur Erhaltung eines effizienten Brandschutzes beiträgt, das unterstrichen die Ehrengäste mit ihrer Anwesenheit bei der Siegerehrung: Bürgermeister Gottfried Störmer, Ortsvorsteherin Rita Rose, Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller, Kreisjugendfeuerwehrwart Lutz Machleid und Stadtbrandinspektor Klaus Reiber. Solche großen Veranstaltungen wie die Winterwanderung auszurichten, dafür gebühre den Hofheimer Gastgebern für ihren arbeitsreichen Einsatz Dank und Anerkennung. Nicht zuletzt freuten sich die drei besten Mannschaften über ihre Siegerpokale, die von Wehrführer Wagner und von Kreisbrandinspektor Müller überreicht wurden. Alle weiteren Teams erhielten kleine Präsente.

PLATZIERUNGEN

  1. Platz: Nordheim, gefolgt von Bobstadt, Lorsch, Wald-Erlenbach, Kirschhausen, Riedrode, Einhausen und Hüttenfeld (punktgleich), Spielgemeinschaft Sonderbach/Oberlaudenbach, Viernheim, Wattenheim, HP-Erbach, Biblis, Groß-Rohrheim, Bobstadt, Hambach und Lampertheim.

 

 

Text: Gabriele Lameli-Hornef/Lampertheimer Zeitung; Bilder: Feuerwehr Hofheim

 

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