Klaus Reiber als Stadtbrandinspektor bestätigt

IMG-20160306-WA0000Sven Gleißner neuer Stellvertreter / Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Lampertheims

LAMPERTHEIM – Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Lampertheim Mitte sowie den Stadtteilen Hofheim und Hüttenfeld stand unter einem besonderen Stern. Alle fünf Jahre werden erneut unter den Mitgliedern der Einsatzabteilung der Stadtbrandinspektor sowie dessen Stellvertreter gewählt, doch noch vor der Wahl blickte der bisherige und in seinem Amt später bestätigte Stadtbrandinspektor Klaus Reiber in seinem Bericht über das abgelaufene Jahr. Die Feuerwehren haben in 2015 insgesamt 237 Einsätze mit einer Einsatzstundenzahl von 9.185 gemeistert. 38 Einsätze wurden dabei von der Hofheimer Feuerwehr absolviert, 26 Einsätze fielen bei der Feuerwehr Hüttenfeld an und 173 Einsätze musste die Feuerwehr Mitte bewältigen. „Brände beschäftigten die Einsatzkräfte zu 32 %, der Anteil der Hilfeleistungen betrug 68 %, bezogen auf die Realeinsätze ohne Fehlalarme“, informierte Reiber. Auch zwei Großbrände seien in 2015 zu löschen gewesen, hierzu zähle ein Waldbrand im Bereich Viernheim/ Mannheim, zu dem die Lampertheimer im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ausgerückt waren, sowie ein Brand in einer Asylunterkunft, der zwar noch in der Ausbreitungsphase gelöscht werden konnte, bei dem aber durch die hohe Anzahl der kurzfristig unterzubringenden Bewohner für eine überdurchschnittliche Beschäftigung der Feuerwehrleute gesorgt habe. Mit 177 Einsatzkräften, 92 Jugendlichen, 49 Kindern, acht Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie 18 Spielmannszugmitglieder ist die Feuerwehr Lampertheim gut aufgestellt. Die Tagalarmsicherheit müsse allerdings mindestens gehalten, möglicherweise verbessert werden. „Ansätze hierzu sind im aktuell verabschiedeten Bedarfs- und Entwicklungsplan enthalten“, führte der Stadtbrandinspektor aus. Auch der Lehrgangs- und Ausbildungsstand sei als gut zu bezeichnen.

Positives zu vermelden gab es von der Jugendfeuerwehr, deren Arbeit sei hervorragend, was sich auch in den Mitgliederzahlen widerspiegle.

Ähnlich positiv lautet auch die Bilanz der Kinderfeuerwehr. Derzeit sind 49 Mitglieder in den drei Abteilungen bei verschiedenen Aktionen, Ausflügen und spielerischen Übungen dabei. Besonderen Dank zollte Reiber allen, die konstruktiv an der Sache Feuerwehr mit arbeiteten: „Dass sich hier über 300 Personen in verschiedenster Form im Brandschutz engagieren ist gelebter Gemeinschaftssinn in einer Stadt“, betonte Reiber und ergänzte: „Dieses überdurchschnittliche Engagement aller Beteiligten verdient höchsten Respekt und Anerkennung.“ Dem konnte sich Bürgermeister Gottfried Störmer nur anschließen. Die Feuerwehr habe viele Einsätze bewältigt unter Verzicht auf Freizeit. „Sie haben sich in Gefahr begeben, um anderen Menschen zu helfen. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, lobte der Bürgermeister das Engagement. In Bezug auf die anstehenden Wahlen des Stadtbrandinspektors sowie dessen Stellvertreter rief Störmer dann zu Geschlossenheit auf. Insgesamt waren 131 Mitglieder stimmberechtigt. Klaus Reiber, seit 10 Jahren im Amt, stellte sich auf Vorschlag für eine weitere Periode zur Verfügung. Auf Wunsch der Kameraden wurde geheim gewählt. Insgesamt 129 gültige Stimmzettel wurden abgegeben, von denen 77 für Reiber stimmten, somit wurde Reiber im ersten Wahlgang in seinem Amt bestätigt. Bei der anschließenden, ebenfalls geheimen Wahl des Stellvertreters haben sich Änderungen ergeben: neben dem derzeitigen stellvertretenden Stadtbrandinspektor Rainer Jakob, stellte sich auf Vorschlag auch der Hüttenfelder Sven Gleißner zur Wahl auf. Hier stimmten 76 Wahlberechtigte für Gleißner, der nun das Amt des Stellvertreters innehat, 41 Stimmen entfielen auf Jakob, desweiteren gab es zwei Enthaltungen und 11 Nein-Stimmen. Eva Wiegand

Text: Tip-Verlag

FacebookTwitterGoogle

Email erfolgreich versendet.

E-Mail
Feuerwehr Lampertheim © 2013
Sitemap     Webmail