Jahreshauptversammlung Feuerwehr Hofheim

FFW HOFHEIM Gute Nachwuchsarbeit macht sich bei der Feuerwehr bezahlt

Die Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim fand traditionsgemäß am Gründonnerstag statt. Dass die Floriansjünger zu recht einen hohen Stellenwert genießen, davon zeugten im Feuerwehrgerätehaus die Berichte, Beförderungen, Ehrungen und Grußworte.

Nach Begrüßung und Totenehrung verlas Wehrführer Dirk Wagner seinen Bericht. 2015 war, im Gegensatz zum vorangegangenen Jahr, ohne besondere Vorkommnisse und Ereignisse, ließ er vorab wissen. Im Bereich der Einsatzkräfte wurde mit 18 Brandeinsätzen und 18 Hilfeleistungen ein normales Spektrum abgedeckt. Bemerkenswert sei die Steigerung der Einsatzzahlen bei Kaminbränden, hier schlage sicher der Trend mit Holz zu heizen zu Buche. Zum 31. Dezember 2015 gehörten der Einsatzabteilung 48 Männer und vier Frauen an, das ist eine Steigerung von einer Einsatzkraft im Vorjahresvergleich. 18 Lehrgänge und Seminare auf Landes- und Kreiseben wurden besucht und an 44 Übungsabenden insgesamt 2 000 Stunden Standortausbildung geleistet. „Bei einigen Einsatzkräften lässt die Bereitschaft an Übungen und Einsätzen teilzunehmen, teilweise zu wünschen übrig“, stellte Wagner mit Blick auf 44 Prozent Übungsbesuch fest. Die in Hofheim vorhandene Einsatztechnik sei vielseitig, und es müsse auch in Zukunft möglich sein, interessante und abwechslungsreiche Übungen anzubieten und dies vonseiten der Gruppe mit einem guten Zuspruch zu honorieren.

Auf dem „Wunschzettel“ von Dirk Wagner standen unter anderem die Ersatzbeschaffung des 20 Jahre alten Mannschaftstransportfahrzeuges, der sukzessive Austausch der 35 Jahre alten Hallentore, das Absichern des nicht ständig besetzten Feuerwehrhauses mit Rauchmeldern, ein Ersatz für die 35 Jahre alte Küche im Feuerwehrhaus und der Abschluss der Außenarbeiten am vor einigen Jahren errichteten Anbau. Im Bereich der Großfahrzeuge sei der Zustand der Technik vorbildlich.

Der Wehrführer dankte allen Einsatzkräften und Helfern, ihren Familien, den Verantwortlichen bei der Stadt, allen voran dem obersten Feuerwehrmann Bürgermeister Gottfried Störmer, den Lampertheimer Feuerwehren mit Stadtbrandinspektor Klaus Reiber, dem Ordnungsamt sowie dem Feuerwehrverein und schloss seine Ausführungen mit: „Auf ein gesundes und erfolgreiches 2016 getreu dem Motto ‚Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr‘“.

Der Mitgliederstand der Jugendfeuerwehr ist mit 18 Mitgliedern um einen Zähler gestiegen. Jugendwart Marcel Minolfo informierte über Aktivitäten wie die traditionelle Christbaumaktion, deren 32. Auflage wieder ein sehr großer Erfolg war, Winterwanderung, Bezirksolympiade und Kreiszeltlager. Außerdem half die Gruppe beim Tag der offenen Tür und der Howwemer Kerb. An 46 Übungsabenden und 16 Tagen mit Lager und Fahrten wurden insgesamt 1 173 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung sowie 448 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. Fest etabliert haben sich die „Feuerflitzmäuse“, die sich in den Gruppenstunden sowohl mit Feuerwehrthemen beschäftigen als auch Spielen und Basteln. Kinderwart Andreas Schneider erzählte von aktuell 16 Mädels und Jungs, der Dorfrallye, Besuchen auf dem Waldspielplatz Neuschloß und dem Feuerwehrmuseum Lorsch sowie dem Ausflug an den Donnersberg. „Mir lacht das Herz, wenn ich diese Jugendarbeit sehe. Das ist ein Fundament, auf das man bauen kann“, brachte es Kreisbrandmeister Rainer Agostin später auf den Punkt.

Stadtbrandinspektors Klaus Reiber informierte über Einsätze, Personal, Fahrzeuge, Geräte und Unterkünfte der Feuerwehr Lampertheim. Erfreulich sei, dass der aktuelle Bedarfs- und Entwicklungsplan in allen städtischen Gremien einstimmig verabschiedet worden sei. „Diese Wertschätzung muss dann auch in der Umsetzung des BE-Planes erfüllt werden“, so Reiber. Hier gelte es, den Personenstand und den hohen Ausbildungsstand zu erhalten und ständig weiterzuentwickeln. Bürgermeister Gottfried Störmer dankte in seinem Grußwort den Einsatzkräften, „dass Sie sich 24 Stunden für uns einsetzen“. Dieses Engagement sei ein Ehrenamt, ein Hobby, das man gerne mache, aber nicht als Selbstzweck, sondern für andere. Dies könnte nicht hoch genug bewertet werden. Den von Störmer durchgeführten Beförderungen schlossen sich die Ehrungen durch Kreisbrandmeister Agostin an, auch Klaus Reiber sprach im Namen des Magistrats Dank aus.

Unter dem Punkt „Gäste haben das Wort“ dankte die scheidende Ortsvorsteherin Rita Rose den Mitgliedern für die geleistete Arbeit in 2015 und den letzten 35 Jahren. „So lange bin ich bei Jahreshauptversammlungen dabei und konnte mir ein Bild davon machen was für eine hervorragende Arbeit geleistet wurde.“

Text: Lampertheimer Zeitung, Petra Gahabka

Bilder: Feuerwehr Hofheim

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