Party am Schlauchturm

Mit Beats und Bässen dem Regen getrotzt

LAMPERTHEIM – (juwe). Schon von Weitem war das Wahrzeichen der Feuerwehr – in vielen bunten Farben angeleuchtet – zu erkennen. Der Schlauchturm war kaum zu übersehen und so pilgerten vor allem Jugendliche und junge Erwachsene in die heiligen Hallen der Brandschützer zur alljährlichen „Party am Schlauchturm“, wo im Stile eines Tanz in den Mai gefeiert wurde.

Für Abwechslung sorgten zwei Locations. „Wir haben einmal die Halle, wo die – sagen wir mal – ruhigere Musik läuft und draußen im Hof ist dann Party“, erklärte Wehrführer Ralf Reiber. Für die richtige Stimmung sorgte das Team um DJ Rick. „Schön wären 1 500 Gäste, doch bei dem Wetter eher unwahrscheinlich“, bemerkte er weiter. Damit alle in Ruhe feiern können, sorgte das Team der Security, die an den Eingängen kontrollierten und dafür sorgten, dass alle friedlich nebeneinander feierten.

Der Hof füllte sich bereits früh, doch plötzlich hieß es „Wasser marsch“ und der Himmel öffnete seine Schleusen. Doch das tat der Feierstimmung keinen Abbruch. Manch Feierwütiger tanzte einfach im Regen weiter oder suchte sich einen Platz unter den aufgestellten Zelten über der Tanzfläche. Unter freiem Himmel regierten Beats und Bässe und DJ Rick sorgte trotz Regen für ein gewisses Sommerfeeling mit Titeln wie „St. Tropez“ oder Don Omars „Danza Kuduro“. Das Wetter tat dem Strom von Feierwilligen keinen Abbruch, trotz Regen wurden die Schlangen an den Eingängen länger. „Es füllt sich“, freute sich Ralf Reiber, auch wenn noch Luft nach oben sei.

Wer lieber im Trockenen feiern wollte, wich einfach in die Fahrzeughalle aus, wo Bierzeltgarnituren und eine noch sporadisch gefüllte Tanzfläche wartete, doch auch diese füllte sich im Laufe des Abends noch. Dort feierten Jung und nicht mehr ganz so jung nebeneinander, auch die Mitglieder der Feuerwehr mischten sich dazwischen. Etwa 60 Leute, Mitglieder der Feuerwehr aber auch Freunde und Familie, waren an diesem Samstag seit 9 Uhr für die Party im Einsatz. Es mussten Zelte und Bierzeltgarnituren aufgebaut werden, Essen vorbereitet und dekoriert werden, aber auch an den Cocktail- und Getränkeständen sowie dem Essensstand waren die Feuerwehrmänner- und frauen im Einsatz und sorgten für flüssigen Nachschub.

„In Zeiten knapper Kassen der Kommunen, aus denen auch wir zum Teil gewisse Beträge bekommen, muss man kreativ werden“, berichtete der Wehrführer. Der Feuerwehrverein ist der Ausrichter der mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung rund um den Schlauchturm. Daher gehen die Einnahmen des Abends aus Getränken und Speisen in die Kasse des Vereins. „Das Geld wird damit in den Lampertheimer Brandschutz investiert“, so Reiber. Da dürfte es die Verantwortlichen gefreut haben, als sich Menschentrauben an den Getränke- und Essensständen bildeten und somit der Feuerwehrverein unterstützt wurde. Und so tanzten nicht ganz die erhofften 1 500 Gäste auf dem Gelände der Feuerwehr zu „Like A Prayer“ und „Rhythm Of The Night“ in den Mai und nahmen „Celebrate Good Times… Come On“ wörtlich.

Für die Männer und Frauen der Feuerwehr wurde es ebenfalls eine kurze Nacht, denn es hieß „Klar Schiff machen“ für den Tag der offenen Tür am nächsten Morgen, denn bereits um 10 Uhr wurden die ersten Gäste erwartet.

 

Text: Lampertheimer Zeitung, 01.05.2016

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