Den Wanderpokal holt Lampertheim

image16GROSS-ROHRHEIM – (mibu). Gleich zwei Anlässe gab es am Samstag in der Gerätehalle der Feuerwehr Groß-Rohrheim zum Feiern: Zum einen bestehen die Nachwuchs-Feuerwehrleute der heimischen Wehr seit 50 Jahren, und dazu hatte man alle anderen Jugendwehren aus dem Löschbezirk eingeladen. Zum anderen wurde in Groß-Rohrheim zum zweiten Mal die Winterwanderung veranstaltet, deren Sieger es am Ende zu küren galt. Dabei gab es kurze Festansprachen, die an die Gründung der Jugendwehr vor genau 50 Jahren erinnerten.

Stiefel werfen und Knoten ertasten

Den Wanderpokal holte sich am Ende die Jugendwehr Lampertheim. Auf Platz zwei der Winterwanderung, die aus fünf Stationen und dem Ausfüllen eines Fragebogens bestand, kam die Jugendwehr Bobstadt; Platz drei belegte die Jugend der Heppenheimer Ortsteilwehr Hambach. (Die Jugendwehr der Kernstadt kam auf Platz zehn). 19 Gruppen (knapp 200 Jugendliche sowie Jugendbetreuer) beziehungsweise Jugendwehren hatte man auf den fünf Kilometer langen Rundkurs rund um das Feuerwehrgerätehaus geschickt. Zu den Geschicklichkeitsübungen zählte das Werfen von Stiefeln und das Ertasten von Knoten mit zugebundenen Augen. Als Ausrichter durfte die Groß-Rohrheimer Wehr nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Redner erinnerten an die wechselvolle Geschichte der Groß-Rohrheimer Jugendwehr. Gebannt hörten die zahlreichen Jugendlichen den Ausführungen von Helmut Bingel zu. Der heute 83-Jährige zählte 1967 gemeinsam mit Reinhold Schick und Friedhelm Faatz zu den Gründern der Jugendabteilung in der Feuerwehr Groß-Rohrheim. Am 17. Oktober 1967 konnte man erstmals elf Jugendliche willkommen heißen; aktuell hat die Jugendwehr sechs Mitglieder sowie 30 Löschzwerge. „Es war damals eine lustige Truppe“ erinnerte sich Bingel. „Etwas ganz besonderes war der erste mehrtägige Ausflug an Ostern 1969 nach Innsbruck. Dort hat es allen so gut gefallen, dass wir in den 70er Jahren mehrfach an den gleichen Ort fuhren.“

Die Groß-Rohrheimer Wehrführung nutzte das Jubiläum, um sich bei allen ehemaligen Jugendwarten persönlich zu bedanken. Für jeden gab es ein kleines Geschenk. „Ihr seid zwar alt geworden, aber jung geblieben“, sagte Bürgermeister Rainer Bersch in seinem Grußwort. Für die Jugendlichen hatte er noch einige Lebensweisheiten parat, und als Dankeschön zum runden Geburtstag lud er alle Mitglieder der Jugendwehr zum Besuch eines Freizeitparks im Sommer ein.

Text: Echo-Online

Bilder: Feuerwehr Lampertheim

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