Courage Auszeichnung für die Jugendfeuerwehren Hofheim und Hüttenfeld

Bei flüchtiger Betrachtung des Themas “Courage-Auszeichnung” denken manche Leser zunächst wohl an die Veranstaltung eines Karneval-Vereins in der Nachbarstadt Bürstadt (“Courage-Orden” des HCV). Aber weit gefehlt. Die Bürgerstiftung Lampertheim verleiht bereits zum zehnten Mal die Auszeichnung “Courage in Lampertheim” und weist auf ihrer Homepage unter “Zivilcourage” auf die Zielsetzung ihres Projekts hin: “Zivilcourage, auch als sozialer Mut bezeichnet, muss in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden. Dafür wollen wir als Bürgerstiftung werben…”.

Zur Preisverleihung im Sitzungssaal des Stadthauses freute sich Bürgermeister Gottfried Störmer, “dass der Altersdurchschnitt der Gäste deutlich unter dem liegt, was wir sonst im Sitzungssaal haben”. Störmer unterstrich damit, dass die ehrenamtliche Betätigung in Lampertheim über alle Altersgruppen hinweg sehr ausgeprägt ist. Der Vorsitzende des Stiftungsrats beglückwünschte in seiner kurzen Ansprache alle Geehrten, die sich mit ihrem Engagement für die Gemeinschaft einbringen.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Alt-Bürgermeister Erich Maier, hielt die Laudatio zur Courage-Auszeichnung der Jugendfeuerwehren aus Hofheim und Hüttenfeld, die wesentlich zum niedrigen Altersdurchschnitt beigetragen hatten. “Im Vordergrund steht bei den Jugendfeuerwehren die Sicherung des Nachwuchses für den aktiven Feuerwehrdienst. Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein fundamentaler Bestandteil des kommunalen Gemeinwesens, wobei die Jugendfeuerwehren mithelfen, dass das Thema Freiwilligkeit hoffentlich auch in Zukunft Bestand haben wird. Dafür wollen wir heute danke sagen”, führte Maier aus. Verbunden mit dem Dank ist die Übergabe von Urkunden, dem “Bürgerstiftungs-Oskar” und eines Geldpreises in Höhe von 500 Euro.

Vorstandsmitglied Ela Liermann war es vorbehalten, die Laudatio zur Ehrung des Naturschutzbunds Lampertheim zu halten. “Naturschutzbund kann man übersetzen als eine Verbindung, eine Gruppe von Menschen, die Natur schützt, und zwar direkt vor unserer Haustür, hier in Lampertheim”, begründete Liermann die Entscheidung der Stiftung und ergänzte, “ihre Mitstreiter möchten Menschen dafür begeistern, sich gemeinsam für die Natur einzusetzen. Sie sorgen dafür, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist.” Zu der Verleihung der Courage-Auszeichnung und dem Geldpreis von 500 Euro kommt auch der “Oskar” hinzu, der dem Handlungsmotto der Stiftung entspricht: “Mehrere Personen, die eine große Last, vielleicht eine Weltkugel, stemmen, tragen, schützen, preisen und das gemeinsam. Denn nur gemeinsam sind wir stark.”

Auch der dritte Preisträger, die Lebenshilfe Lampertheim und Ried, entspricht den Statuten für eine Würdigung durch die Bürgerstiftung, wie Erich Maier in seiner Laudatio hervorhob. “Im Vordergrund steht für die vielen ehrenamtlichen Helfer der Einsatz dafür, dass Menschen mit Behinderung eine weitgehend selbständige und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Lampertheim ermöglicht wird. Maßgeblich entscheidend sind die individuellen Bedürfnisse, die sich aus Art und Schwere der Behinderung ergeben.” Mit dieser Auszeichnung möchte die Bürgerstiftung stellvertretend für viele Lampertheimer “Danke” sagen für das außergewöhnliche soziale Engagement der solidarisch handelnden Selbsthilfeorganisation.
Nach der Ehrung nutzten Stadtbrandinspektor Klaus Reiber, Nabu-Vorsitzende Andrea Hartkorn und Lebenshilfe-Vorsitzender Günther Baus die Möglichkeit für ein kurzes Wort des Dankes.
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