Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Hüttenfeld

Stimmung wie bei einem kleinen Volksfest: Reges Treiben herrschte beim Tag der offenen Tür, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Hüttenfeld eingeladen hatte. Viel geboten wurde dabei vor allem für den Nachwuchs.

So gab es für die Kinder zwei große Hüpfburgen, auf denen die Kleinen nach Herzenslust tobten, und sie konnten sich schminken lassen. Die Hüttenfelder Feuerwehrleute hatten sich zudem von ihren Kollegen aus der Innenstadt einige große Geschicklichkeitsspiele ausgeliehen, die auf dem Dorfplatz vor dem Bürgerhaus aufgebaut waren. Dort mussten die Mädchen und Jungen beispielsweise mithilfe eines Wasserstrahls aus dem Feuerwehrschlauch einen Ball durch ein Labyrinth und schließlich in ein Loch bugsieren, was viel Konzentration abverlangte.

Auf der anderen Seite des Bürgerhauses waren die Einsatzwagen der Feuerwehr sowie ein Rettungsauto ausgestellt. Die Besucher konnten die Fahrzeuge, die man sonst nur mit „Tatütata“ vorbeieilen sieht, einmal aus nächster Nähe genauer betrachten und auch von innen erkunden. Für Fragen standen die Hüttenfelder Fachleute gerne zur Verfügung und gaben Informationen zum Thema Brandschutz.

Für die Kinder waren die Fahrzeuge besonders interessant. Etliche wollten auf dem Fahrersitz des Löschfahrzeugs sitzen und so tun, als hätten sie einen ganz dringenden Einsatz.

Regen trübt die Stimmung nicht

Währenddessen verweilten die meisten Erwachsenen im Feuerwehrhaus oder unter den davor aufgebauten Zelten. Die Floriansjünger boten neben Bratwurst auch verschiedene Schnitzelvarianten an, die bei den Besuchern besonders gut ankamen.

Für die Zubereitung hatten die Brandschützer einen Teil der Fahrzeughalle zur Großküche umfunktioniert. Der Umwelt zuliebe benutzten sie für die Essensausgabe haushaltsübliches Geschirr, das an den Tischen regelmäßig von der Jugendfeuerwehr eingesammelt wurde. Im Vereinsheim verkaufte die Feuerwehr unterdessen auch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, der schnell vergriffen war.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr demonstrierte derweil auch ein paar praxisnahe Übungen. Unter der Leitung von Anna und Patrick Samol setzten die Nachwuchs-Floriansjünger beispielsweise ein Standrohr an einen Hydranten, um danach – wie bei einem echten Einsatz – anzurücken und den Schlauch anzuschließen.

Von ein paar Regenschauern mit Hagel ließ sich die Stimmung nicht trüben, und so war das Fest bis zum Nachmittag gut besucht.

Quelle: Südhessen Morgen, Montag, 24.06.2019
Fotos: Miriam Günther, Feuerwehr Hüttenfeld

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