Helfern bietet sich Bild des Schreckens

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BÜRSTADT. Ein schreckliches Bild bot sich den Helfern nach dem tödlichen Unfall am Montagabend (wir haben berichtet): Auf der B 44 lagen zwei Kleinwagen auf der Seite, beide völlig zerstört. Die Trümmerteile waren sogar bis auf die parallel zur Fahrbahn verlaufende alte Bundesstraße geflogen, wie der Lampertheimer Stadtbrandinspektor Klaus Reiber berichtete. Bei dem Zusammenstoß war ein 18-jähriger Mann aus Bobstadt ums Leben gekommen.

Die Polizei bestätigte gestern noch einmal ihre Ermittlungsergebnisse vom Vorabend: Beide Autos waren gegen 19.30 Uhr in Richtung Bürstadt unterwegs. Dabei kam das Fahrzeug des jungen Bobstädters von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde zurück auf die Straße geschleudert. Dort kollidierte der Wagen dann mit dem Auto eines 23-Jährigen aus Alsbach-Hähnlein, der bei dem Unfall einen Schock und leichtere Verletzungen erlitt. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, hatte der Rettungsdienst den 18-Jährigen schon aus dem Auto geborgen, konnte ihm aber nicht mehr helfen. Der junge Mann verstarb noch an der Unglücksstelle. Die Lampertheimer Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften ausgerückt. Auch die Bürstädter Wehr war mit einem Wagen vor Ort. Für die Brandschützer galt es, den Bereich zu sichern, ausgelaufenen Treibstoff abzubinden und vor allem, den Unfallort auszuleuchten. Dazu nutzten sie – neben den Lichtmasten der Einsatzfahrzeuge – auch die Drehleiter aus Lampertheim. Bis die Sachverständigen der Polizei ihre Arbeit beendet hatten, musste die Fahrbahn in Richtung Bürstadt voll gesperrt bleiben. Erst nach 23 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden. Beide Fahrzeuge sind laut Polizei völlig zerstört.

Text: morgenweb

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