Wichtig als Unterstützer

200 Gutschalk   05.03.2015 Lampertheim Jahreshauptversammlung Feuerwehr Lampertheim-Mitte, JHVLAMPERTHEIM. Im Anschluss an die Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr fand auch die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins statt. Dessen Vorsitzender Ralf Klotzbach berichtete, dass der Verein 287 Mitglieder verzeichne – 13 mehr als im Vorjahr.

Klotzbach berichtete von den vielfältigen Aktivitäten, zu denen der Verein im vergangenen Jahr eingeladen oder an denen er sich beteiligt hat – vom Ehrenabend bis zum Tag der offenen Tür. Besonders erwähnte er die Teilnahme am Candlelight- Shopping im Dezember, die Verköstigung von Weiterbildungsteilnehmern durch das Küchenteam sowie das Angebot von regelmäßigen Blicken in die Vergangenheit des Feuerwehralltags in Museen sowie mit Bild- und Filmdarbietungen für die Alters- und Ehrenabteilung.

Die Schlauchturm-Party und der Tag der offenen Tür erwiesen sich auch 2014 als Publikumsmagnete und gute Gelegenheit, die Vereinskasse aufzubessern. Dieses Geld sei für Gerätschaften und Dienstkleidung, Instandhaltungskosten der Feuerwache auch dringend nötig. “Wenn bei uns Bedarf herrscht, geht das schnell in die Tausende”, machte Ralf Klotzbach deutlich. Allein im Jahr 2014 habe der Verein erhebliche Summen für die Anschaffung eines Zeltgestells, neuer Stühle für das Feuerwehrhaus und die Anschaffung einer Wärmebildkamera ausgeben müssen. Trotz der anerkannten Gemeinnützigkeit des Vereins führten die Umsätze, die für solche Anschaffungen erzielt werden müssen, dazu, dass die Abführung von Umsatzsteuer unabwendbar ist, weil Freibeträge überschritten werden. Und so müsse ein Verein, der eigentlich solide wirtschafte, plötzlich auf Rücklagen zurückgreifen, weil für 2014 ein deutliches Minus zu Buche stehe.

“Das hat nicht zuletzt auch mit der Zahlungswilligkeit der Stadt zu tun. Für unser neues Gestühl zum Beispiel hatten wir eine Förderzusage – gekommen ist nichts. Die Unterhaltung einer Feuerwehr ist Aufgabe der Stadt. Dass dazu auch ständig finanzielle Mittel zur äußeren und inneren Instandhaltung eines 25 Jahre alten Feuerwehrgebäudes gehören, und nicht nur kurze Zuschüsse, das sollte doch klar sein”, erklärte Klotzbach.mer

Text: Südhessen Morgen

Bild: Thorsten Gutschalk

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