Jugendfeuerwehr: Rund 100 Teilnehmer gehen bei der Bezirksolympiade an den Start

 

IMG_5990

LAMPERTHEIM – Die Feuerwehr ist bei jungen Leuten populär. Dies zeigte einmal mehr die Bezirksolympiade der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Bergstraße. Zirka 100 Teilnehmer drängten sich auf den Bänken in der Fahrzeughalle der Lampertheimer Feuerwehr, als Willi Korb die Anwesenden im Namen des Bezirksverbandes der Feuerwehr Bergstraße begrüßte. Der Erste Stadtrat Jens Klingler übernahm diese Aufgabe im Namen der Stadt Lampertheim.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann los. Acht Herausforderungen mussten auf dem Parcours rund um das Feuerwehrhaus bewältigt werden. Aufgaben, die im engeren Sinn mit dem Feuerlöschen und Schutzvorkehrungen zu tun haben. Die Jugendlichen schafften diese ohne größere Probleme. Dabei konnte man erleben, dass Brandbekämpfung längst keine reine Männerdomäne mehr ist. Nicht nur der Anteil der weiblichen Jugendlichen an der Feuerwehr insgesamt ist größer geworden, sondern auch deren Engagement in den Teams. Beispielsweise wenn es darum geht, Sandsäcke zu werfen oder Standrohre zu installieren. Die Mädchen hielten mit ihren männlichen Mitstreitern sehr gut mit.

Insgesamt waren elf Mannschaften angetreten, die meisten als gemischte Teams. Im Einzelnen waren dies: die Jugendfeuerwehren Hofheim, Hüttenfeld, Kirschhausen mit zwei Mannschaften, Riedrode, Sonderbach, Wald-Erlenbach, Wattenheim und Einhausen sowie das THW Team 1 und 2 aus Lampertheim. Acht Stationen warteten auf dem Parcours. Hier einige Beispiele: Unmittelbar mit der Brandlöschung hatte die Aufgabe 7 zu tun. Hier mussten zwei Jugendliche ein Standrohr setzen. Der Dritte war für das Auswerfen des Schlauches und das Ankoppeln des Strahlrohres zuständig. Der Vierte musste dann den so vorbereiteten Schlauch an einem Seil auf den Turm ziehen.

„Kastenrennen“ zielte auf die Bewegungsfähigkeit im Team ab. Fünf Feuerwehrleute mussten dabei eine Strecke von 10 Metern auf vier Getränkekästen zurücklegen, die sie sich gegenseitig von hinten nach vorne reichten. Beim Wasserball kam es darauf an, einen Ball mit dem Schlauch durch einen Hindernisparcours zu spritzen. Umgekehrt funktionierte das Kellnerspiel. Dabei mussten zwei aus dem Team ein großes Glas Wasser auf einem mit Seilen gehaltenen Tablett durch einen Hindernisparcours transportieren. Mehrere Aufgaben sollten die Treffsicherheit der Teilnehmer unter Beweis stellen. Der Einprägung von Fachbegriffen diente das Feuerwehrtabu. Dabei mussten Begriffe, wie Oberflurhydrant, Saugkorb, Kübelspritze oder Kupplungsschlüssel erraten werden. Die Teams hatten auch die Möglichkeit, bei Aufgaben, wo sie sich ganz sicher waren, dass sie viel erreichen konnten, einen Joker zu setzen. Das bedeutete dann die doppelte Punktzahl für dieses Spiel. Zwischendurch gab es dann noch ein zünftiges Mittagessen, für das das Küchenteam der Lampertheimer Feuerwehr sorgte.

  • GEWINNER
    1. Platz: Jugendfeuerwehr Wald-Erlenbach, 2. Platz: Jugendfeuerwehr Sonderbach, 3. Platz: THW Lampertheim 1. Mannschaft.

Text: Lampertheimer Zeitung

Bilder: Webteam Feuerwehr-Lampertheim

 

Feuerwehr Lampertheim © 2013